Steigt man im Jahre 2010, also schon ziemlich verspätet, ins Geschehen beim Online Poker ein, so wird vieles für einen bereitgehalten. Gute Grafik, Chat-Funktionen, hohe Spannung, kalkulierbares Risiko und toll organisierte Turniere. Jedoch eines ist es als totaler Anfänger auf keinen Fall – ein Zuckerschlecken. Dank großer Erfahrung der bereits „älteren“ User ist der Startnachteil als Neuling im Poker nicht zu unterschätzen. Jedoch gibt es einige Richtlinien, die das Risiko eines Totalverlusts so gering wie möglich halten und dabei die Erfahrung des Spielers um ein Vielfaches steigern.
Ganz zu Anfang ist es absolut entscheidend, dass man nicht einfach mal losspielt und sieht was passiert, „learning by doing“ kostet beim Poker nicht nur viel Zeit sondern auch bares Geld! Beginnen sollte man auf jeden Fall mit einem eingehenden Studium der Regeln der bevorzugten Variante des Poker. Da beim Online-Poker die Regeln identisch zum normalen Poker sind, kann man leicht mithilfe eines Packs Karten und einem gebunden Regelwerk, dass in jeder Bibliothek erhältlich ist, Spielsituationen nachspielen, die Figuren kennenlernen und die Setzstruktur erlernen. Auch die Tutorials der Anbieter eignen sich zum Erlernen von Poker, jedoch sollte man zuvor den Rat von Freunden und Bekannten einholen, welches Tutorial für die Praxis die beste Vorbereitung bietet.
Nach dem „Learning“ folgt das „Doing“. Zunächst ist es empfehlenswert in der Spielgeldversion des Anbieters einiges an Erfahrung mit der Geschwindigkeit des Spiels und dem Slang der Online-Community zu sammeln. Diese Erfahrung bietet später große Hilfestellung um beim „Real-Play“ im Online-Poker die Mitspieler nicht mit überlanger Überlegungszeit zu reizen und damit Gefahr zu laufen vom Tisch „gekickt“ zu werden. Schlussendlich arbeitet man sich Level für Level hoch, die Übersicht über Einnahmen und Ausgaben sollte man aber trotz hoher Levels niemals verlieren, da ansonsten hohe Verluste drohen.
Die Moral von der Geschicht’: Den perfekten Neuling gibt es nicht!

